BEST-BERATUNGSSTELLE
für Alkohol- und Medikamentenabhängige in der Wedemark e.V. logo1
Satzung der BEST-Beratungsstelle
für Alkohol- und Medikamentenabhängige
in der Wedemark e.V.
Beschlossen auf der Gründungsversammlung vom 29.02.2000,
geändert auf der Mitgliederversammlung vom 30.06.2004.
geändert auf der Mitgliederversammlung vom 29.05.2018.
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Burgwedel
unter der Registriernummer 9 VR 120270 am 31.05.2000

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  • Der Verein führt den Namen »BEST-Beratungsstelle für Alkohol- und Medikamentenabhängige in der Wedemark e.V.«
  • Der Verein hat seinen Sitz in der Wedemark, Postanschrift des geschäftsführenden Vorsitzenden.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Zeit zwischen der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister und dem 31.12.2000 gilt als Rumpfjahr.
§ 2 Gemeinnützigkeit
  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts " Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabe-verordnung.«
  • Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.
    Zuschüsse für Aus- und Fortbildung können bis zu 100% vom Vorstand genehmigt werden. Aufwendungen für Porto, Telefon und Fahrkosten u.ä. können von dem Vorstand und durch ihn beauftragte Personen abgerechnet werden.
  • Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
  • Jeder Beschluß über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung zum Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.
§ 3 Zweck und Ziel
  • Der Verein ist Ansprechpartner als Beratungsstelle für ratsuchende Alkohol- und/oder Medikamentenabhängige und/oder ihrer Partner, Angehörige und Arbeitgeber.
  • Die Tätigkeit bezieht sich auf Beratung über Behandlungs- und sonstige Hilfsmöglichkeiten. Einleitung von Hilfsmaßnahmen durch Eingliederung in eine Selbsthilfegruppe und/oder einer ambulanten/stationären Therapiebehandlung.
  • Der Verein ist Betreuungsstelle, Verwaltung und Förderer angeschlossener Selbsthilfegruppen.
  • Förderung methodischer und zeitgemäßer Arbeit in den Selbsthilfegruppen
  • Förderung alkoholfreier Lebensgestaltung.
  • Förderung von Fortbildung durch Seminare und Vorträge für Betroffene.
  • Bereitstellung von Praktikanten- / Hospitationsplätzen.
  • Pflege und Förderung der Zusammenarbeit mit Ärzten, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Juristen, Pädagogen, mit Institutionen und Organisationen, Kliniken und anderen Selbsthilfegruppen, die für die Suchtkrankenhilfe wesentlich sind.
  • Förderung der allgemeinen und individuellen Informationen und Aufklärung über die Gefahren des Alkohols und anderer Suchtmittel und der durch sie verursachten Schäden.
  • Förderung der suchtmittelfreien Kinder- und Jugenderziehung.
  • Bereitstellung von Räumen und Ausstattung für Gruppenabende und Seminare. BEST ist verantwortlich für Verfügbarkeit und Pflege.
§ 4 Mitgliedschaft
  • Mitglieder kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele von BEST-Beratungsstelle für Alkohol- und Medikamentenabhängige in der Wedemark bejaht. Sie ist bei der Mitgliederversammlung mit einer Stimme stimmberechtigt.
§ 5 Aufnahme
  • Die Zugehörigkeit zu BEST erfolgt durch eine Beitrittserklärung.
§ 6 Beiträge
  • Die Höhe des Jahresbeitrages bestimmt die Mitgliederversammlung.
  • Der Beitrag wird für ein Kalenderjahr erhoben und wird bei frühzeitigem Austritt nicht rückvergütet.
  • Weitere Beiträge können als Gebühr für Gegenleistungen von BEST erhoben werden. Eine eigene Einnahme- und Ausgabenordnung regelt dies.
§ 7 Austritt
  • Der Austritt aus einer Mitgliedschaft ist dem Vorstand schriftlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Kalenderjahres zu erklären.
§ 8 Ausschluss
  • Der Ausschluß erfolgt bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen von BEST.
  • Über einen Ausschluß entscheidet schriftlich der Vorstand.
§ 9 Leitung der Beratungsstelle
  • Die Leitung von BEST obliegt dem Vorstand.
  • Die Vorstandsmitglieder müssen nicht Mitglieder von BEST sein.
  • Der Vorstand setzt sich zu sammen aus:
       - Vorsitzenden
       - stellvertretenden Vorsitzenden/Schriftführer
       - Kassenwart
  • Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter - je einzeln - vertreten BEST gerichtlich und außer-gerichtlich.
  • Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt.
  • Scheiden im laufenden Geschäftsjahr Mitglieder aus dem Vorstand aus, so beruft der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, aus deren Tagesordnung die Ergänzungswahl hervorgeht.
  • Der Vorstand führt die im Rahmen der Satzung gefaßten Beschlüsse durch und verwaltet das Vereinsvermögen.
    Der Vorstand darf Geschäfte bis zu einem Wert von EURO 2.500,- selbstständig abwickeln. Geschäftsabwicklungen mit einem höheren Wert bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
  • Der Vorstand wird unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einberufen. Die Einladung muß sämtlichen Vorstandsmitgliedern spätestens 8 Tage vor der Sitzung zugegangen sein.
  • Der Vorsitzende ist berechtigt, den Vorstand sooft einzuberufen, wie es die Geschäfte von BEST erfordern, mindestens jedoch einmal jährlich. Eine Vorstandssitzung muß stattfinden, wenn dies durch zwei Vorstandsmitglieder verlangt wird.
  • Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
  • Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt.
  • Jede Vorstandssitzung wird protokolliert. Die Niederschrift muß in der nächsten Sitzung genehmigt und durch den Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter unterzeichnet werden.
§ 10 Mitgliederversammlung
  • Die ordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen und findet jährlich einmal im ersten Halbjahr statt. Ungeachtet dessen kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.
  • Zur Mitgliederversammlung muß unter Angabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich eingeladen werden.
  • Eine Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt.
  • Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist jederzeit beschlußfähig. Mitgliederbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens acht Tage vorher beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.
  • Die Befugnisse der Mitgliederversammlung sind insbesondere:
       - Entgegennahmen des Tätigkeitsberichtes des Vorstands
       - Entlastung des Vorstandes
       - Festsetzung des Vereinsbeitrages
       - Wahl der Vorstandsmitglieder
       - Wahl zweier Kassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören
       - Satzungsänderungen
  • Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter geleitet.
  • Satzungsänderungen bedürfen einer Stimmenmehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder.
  • Personenwahlen erfolgen einzeln, soweit die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt.
  • Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift erstellt, die der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt und vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und dem Schriftersteller unterschrieben werden muß.
§ 11 Auflösung
  • Die Auflösung der Beratungsstelle BEST als Verein kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluß bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der Stimmen aller Mitglieder.
  • Das bei der Auflösung oder Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, nach Tilgung aller Verbindlichkeiten, verbleibende Vermögen ist ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke an
          Aktion Kindertraum GmbH
          Pfarrlandplatz 4
          D-30451 Hannover
    zu übergeben.
  • Der Beschluss über die Verwendung des Vermögens bedarf in jedem Falle vor seiner Ausführung der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
§ 12
  • Diese Satzung wurde am 29.05.2018 erstellt.